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Der Kaiserschnitt

22. Juni 2020

Wenn Geburten anders laufen als erwartet

Du hast dir so sehr eine natürliche Geburt für dich und dein Kind gewünscht und dennoch musste am Ende ein Kaiserschnitt gemacht werden? Du fragst dich, wie du nun trotzdem die Bindung zu deinem Kind stärken kannst und es gut in dieser Welt ankommt?

In diesem Artikel möchte ich dir einige Tricks und Tipps mitgeben, die du besonders nach einem Kaiserschnitt, aber auch prophylaktisch beachten kannst, damit du und dein Kind gestärkt aus der Geburt hervor gehen!

Der Notausstieg Kaiserschnitt

Es ist ein Segen, dass wir heute die Möglichkeit eines Kaiserschnitts haben. Denn er rettet Leben! Manche Geburt braucht einfach einen Kaiserschnitt, um die Gesundheit von Mutter und Kind gewährleisten zu können. Und das ist doch der größte Herzenswunsch jeder Mama und jedes Papas, dass dein Kind gesund zur Welt kommt.

Häufige Ursachen für hohe Kaiserschnittraten

Dennoch wird in Industrieländern leider viel zu häufig und auch unnötigerweise ein Kaiserschnitt gemacht. Studien zeigen deutlich, dass in vielen Fällen ein Kaiserschnitt umgangen werden könnte. Auf der einen Seite haben wir den wirtschaftlichen Faktor, denn eine Kaiserschnittgeburt bringt sehr viel Geld. Auf der anderen Seite haben wir den Faktor Angst. Die Klagebreitschaft steigt in Industrieländern enorm an, so dass sich der Druck für das geburtshilfliche Personal erhöht. Es kommt dadurch immer wieder schnell zu Interventionen unter der Geburt. Häufige Interventionen, wie Schmerzmittelgaben, Wehenbeschleunigern oder Wehenhemmern erhöhen das Risiko für einen Kaiserschnitt. Und dann sind da noch die Wunschkaiserschnitte, dass heißt, die werdenden Eltern selbst wünschen sich einen Kaiserschnitt als Geburtsform für ihr Kind. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Gründe und sicherlich haben auch diese ihre Berechtigung.

Wandel in den Köpfen

Dennoch zeigt, aus meiner Sicht, gerade die hohe Zahl an Wunschkaiserschnitten, wieviel Angst in unserer Gesellschaft zum Thema Geburt geschürt wird. Einen großen Anteil haben sicher die Medien. In Serien, Filmen und Dokumentationen werden Geburten häufig fern ab von jeglichen natürlichen Geburtsverläufen dargestellt. Wir sehen hier kreischenden Frauen, Panik, Stress und Komplikationen. Hinzu kommt, dass viele Menschen einen Hang zum Drama haben und so manchmal gern die Geschichten über Geburten dramatisiert und damit spannender werden.

Auch die eigenen Mütter erzählen ihren Töchtern oft wie schrecklich ihre Geburten waren. Dies ist häufig der grausamen Geburtshilfe unserer Geburtsjahrgänge geschuldet. Und schließlich entfernen wir uns immer mehr von unserem eigenen Körperbewusstsein und unserer Intuition. U.a. indem wir z.B. ständige Symptombekämpfung machen und bei Kopfweh oder Erkältungen gleich ein Medikament nehmen, anstatt zu schauen wo die Ursache liegt. Vielleicht brauchen wir einfach Ruhe und gehören ins Bett. Dies ist in unser leistungsorientierten Gesellschaft jedoch nicht immer leicht.

Daher ist es, meiner Meinung nach, kein Wunder, dass viele Menschen das Vertrauen in die natürliche Geburt verlieren und mit Angst auf die Geburt ihrer eigenen Kinder blicken. Hinzu kommt, dass viele Menschen auch Angst vor Kontrollverlust haben und deshalb auch die Geburt messbar und planbar sein soll. Ich möchte ganz deutlich sagen, dass es überhaupt keine Schande ist, sein Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. Es gibt sehr gute Gründe dafür. Mir ist dennoch wichtig, dass diese Art der Geburt ein Notausstieg bleiben sollte und nicht einfach eine Alternative zur Spontangeburt.

Was du tun kannst, wenn dein Kind per Kaiserschnitt geboren wird

Studien zeigen deutlich, dass die Art, wie wir geboren werden einen erheblichen Einfluss auf unser gesamtes Leben hat. Kinder die per Kaiserschnitt geboren werden haben oft Beeinträchtigungen in Bezug auf ihre Bindungsfähigkeit, ihr Immunsystem und ihr Körpergefühl. Aber bitte keine Sorge, auch hier kannst du mit einigen hilfreichen Tricks dein Kind extrem stärken.

1. Bindung stärken

Wichtig ist für alle Neugeborenen, egal wie sie geboren wurden, dass sie nach Möglichkeit sofort Kontakt zu ihrer Mama haben. Das sog. Bonding im OP ist inzwischen schon in einigen Kliniken möglich. Hierbei kommt das nackte Kind auf die nackte Brust der Mutter und bleibt bei ihr. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, geht auch die nackte Brust von Papa! Gerade nach einem Kaiserschnitt lasse dein Kind noch einige Tage im direkten Hautkontakt zu dir oder deinem Partner.

Stillen stärkt natürlich zusätzlich die Bindung zur Mutter und die spätere Bindungsfähigkeit. Was nicht bedeutet, dass ein Kind, welches nicht gestillt wurde, nicht in der Lage ist Bindungen einzugehen. Es ist nur eine zusätzliche Hilfe.

2. Körperbewusstsein und Immunsystem Stärken

Ein Besuch beim Osteopathen ist sehr empfehlenswert, da während des Kaiserschnitts sehr viel Zug auf Kopf und Nacken ausgeübt wird. Dies führt oftmals zu Verspannungen bei den Neugeborenen. Zudem kann ein Osteopath auch noch einmal die natürliche Drehung durch das Becken, die es bei einer natürlichen Geburt gemacht hätte, nachahmen. Dies ist super für den gesamten Körper.

Auch eine Babymassage trägt erheblich dazu bei, dass dein Kind im eigenen Körper ankommt und ein gutes Gefühl für diesen kriegt.

Das Immunsystem kannst du besonders durch das Stillen stärken. Es gibt zudem die Möglichkeit direkt nach dem Kaiserschnitt dem Kind einen Lappen mit den mütterlichen Darmkeimen durch das Gesicht zu streichen, denn mit diesen wäre es nach einer vaginalen Geburt direkt konfrontiert und stärkt das Immunsystem nachhaltig.

Du siehst also, auch nach einem Kaiserschnitt kannst du ganz viel tun.

Jede Wehe ist gold wert

Ich höre immer wieder von Frauen, dass sie total enttäuscht sind, dass ihr Kind letztendlich per Kaiserschnitt geboren wurde. Das verstehe ich gut. Aber bitte mache dir bewusst, dass jede Wehe die du mit deinem Kind gemeinsam gemeistert hast, mindestens dein Kind für das ganze Leben stärkt und die Bindung zwischen euch weiter unterstützt hat. Dies ist besonders entscheidend direkt nach dem Kaiserschnitt. Denn während der Wehen wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet und so seit ihr schön vollgetankt damit, wenn ihr dann beim Bonding nach dem Kaiserschnitt zusammen kuschelt.

Also mein Apell an dich: Sei dir bewusst, dass es jede Wehe wert war, da sie dir und deinem Kind so viel Gutes beschert haben.

Was du schon im Vorhinein tun kannst

Zu allererst kannst du dir einen Geburtsort auswählen, an dem eine möglichst natürliche Geburtshilfe betrieben wird. Schau dir die jeweiligen Kaiserschnittraten der Geburtsorte an. Auch die Interventionsraten sind interessant, denn diese sind häufig die Ursache für Kaiserschnitte. So bekommst du auch in Zahlen schonmal einen genaueren Eindruck der vorherrschenden Geburtshilfe vor Ort.

Distanziere dich besonders in deiner Schwangerschaft von Horrorgeburtsgeschichten und schaue dir lieber Geburten von Tieren auf youtube und co an. Oder wirklich gute Videos von Hausgeburten oder Ähnlichem. Hierzu kannst du auch deine Hebamme fragen.

Wie oben beschrieben, sind Wehen vor einem Kaiserschnitt super. Daher bin ein großer Fan davon, geplante Kaiserschnitte erst mit Wehenbeginn zu machen und nicht an einem festgelegten Datum. Dies ist leider immer noch nur in wenigen Kliniken möglich.

Wenn du merkst, dass du große Ängste vor der Geburt hast, hole dir frühzeitig Hilfe, um diese aufzulösen.

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Fazit

Bitte lass dich nicht entmutigen, wenn dein Kind per Kaiserschnitt geboren wurde! Du entscheidest dich für einen bestimmten Geburtsort und am Ende musst du auf die Entscheidungen des Fachpersonals vertrauen. Wobei natürlich deine eigene Meinung immer wichtig ist und du jederzeit nach Alternativen fragen kannst. Es ist nichts verloren, du kannst sehr viel tun, um dein Kind nach einem Kaiserschnitt zu stärken und eure Bindung zu unterstützen. Wie gesagt, manchmal gibt es einfach keinen anderen Weg als den Notausgang.

Wenn du wirklich das Gefühl hast, du wurdest fehlbehandelt, dann gehe ins Gespräch mit dem verantwortlichen Geburtspersonal oder lege Beschwerde ein. Auch das ist dein gutes Recht. Aber ansonsten möchte ich dich dazu ermuntern, es anzunehmen wie es war und nicht dagegen anzukämpfen. Das kostet deine wertvolle Energie. Dennoch ist es manchmal sehr hilfreich die Geburt im Nachhinein noch einmal aufzuarbeiten, ob mit der Hebamme, einem Heilpraktiker oder sonst jemandem. Besonders auch für eventuell noch folgende Geburten. Bei denen du in der Regel alle Chancen auf eine Spontangeburt hast, auch wenn deine erste Geburt ein Kaiserschnitt war.

Meine Vision

Ich wünsche mir das ein Wandel in unserer Gesellschaft zum Thema Geburt passiert. In England beispielsweise ist es im Gesetz festgelegt, dass die Medien zu jedem gezeigten Kaiserschnitt auch eine natürliche Geburt zeigen müssen. Dies fördert schon einmal den natürlichen Blickwinkel auf die vielen Facetten einer Geburt. Wenn wir dann noch anfangen unseren eigenen Kindern vor allem positive Geschichten von Geburten zu berichten und sie in ihrem eigenen Körpergefühl und ihrer Intuition zu bestärken, legen wir einen guten Grundstein für die Geburten unserer Enkelkinder.

Und natürlich muss auch ein Wandel in unserer Geburtshilfe passieren. Der Fokus muss endlich auf aktuelle, große internationale, gute Studienergebnisse gelegt werden und somit sich zurück zum Vertrauen in die natürliche Geburt entwickeln. Dennoch werden Kaiserschnitte auch in Zukunft bei einigen Geburten unumgänglich bleiben. Ich wünsche dir, wenn dein Kind mit dem Notasustieg geboren wurde, dass du Frieden damit finden kannst, denn auch dies ist eine von vielen Arten geboren zu werden!

Auf wundervolle Geburtserfahrungen, auf welche Art und Weise diese auch geschehen mögen!

Von Herzen, Eure Merle

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Mutter werden: Was du unbedingt vorher wissen musst

25. Mai 2020

Du wirst Mutter, wie aufregend. Jetzt spuken sicher viele Fragen in deinem Kopf herum. Werde ich das kleine Wesen sofort lieben können? Wie will ich als Mama sein? Worauf muss ich als Mutter achten? In diesem Artikel möchte ich dir die wichtigsten Facts mitgeben, die du wissen solltest, wenn du Mutter wirst.

Mutter werden braucht Zeit

Mache dir bewusst: Niemand, auch nicht du selbst, hat das Recht dich zu stressen! Du wirst in Zukunft einen Erwachsenen von morgen großziehen und was könnte es Wichtigeres geben? Keiner wird als Mutter geboren, also gib dir Zeit in diese Rolle hineinzuwachsen und den passenden Weg für dich, dein Kind und deine Familie immer wieder neu zu finden.

Das Mutter werden beginnt natürlich bereits in der Schwangerschaft. Mit der Geburt des Kindes geht das aktive Muttersein so richtig los und entwickelt sich wahrscheinlich dein Leben lang. Wie Gertrud von Le Fort passend sagte: „Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.“

Es ist in Ordnung, dass du erst einmal das kleine Wesen anschauen musst, welches da gerade aus dir herausgeschlüpft ist. Es ist ganz normal, dass du erstmal überfordert bist und nicht direkt weißt, was du nun sagen oder tun sollst. Und es ist in Ordnung, dass du dich noch nicht sofort als Mama fühlst. Verurteile dich nicht dafür, es sagt nichts über dich als Mutter aus! Jetzt gilt es einfach diesen kleinen Menschen dort kennen zu lernen, zu wissen wie er riecht und sich anfühlt.

Vielleicht weißt du nicht genau, ob du eine Bindung zu deinem Kind hast. Merke hierzu: Eine Mutter, die bereit ist, ihr Kind zu schützen und ihm alles zu geben, was es zum überleben benötigt, hat bereits eine erste Bindung zu ihrem Kind. Der Grundstein ist damit also gelegt. Eine tiefergehende Bindung zwischen dir und deinem Kind darf nun wachsen.

Mutter werden braucht Kontakt

Wichtig ist zu allererst der Kontakt zu dir selbst. Damit du deine eigenen Bedürfnisse wahrnimmst und dich selbst gut versorgen kannst. Nur dann können wir auch für Andere sorgen.

Nun kommt der Kontakt zu deinem Kind, denn dieser schafft Bindung! Im besten Fall hast du bereits in der Schwangerschaft Kontakt zu deinem Kind aufgenommen, durch das sprechen mit ihm/ihr oder seine/ihre Bewegungen. Bleibe auch unter der Geburt in Kontakt zu deinem Kind. Sprich ihm Mut zu, erkläre ihm den Weg zum „Ausgang“ oder was immer sich richtig anfühlt.

Irgendwann ist dann der große Moment gekommen. Dein Kind wird geboren, wo und auf welche Art auch immer. Dann kommt es in aller Regel direkt auf deinen Bauch. Nun nimm dir Zeit! Bindung ist nichts, was „pling“ einfach so da ist. Eine Bindung zwischen zwei Menschen braucht Zeit und wächst Stück für Stück.

Um im guten Kontakt zu deinem Kind zu sein und die Bindung zu stärken, ist Achtsamkeit absolut notwendig. So erkennen wir, auch die feinen Signale unseres Kindes und können es bedürfnisorientiert begleiten. Hinzu kommen der Hautkontakt, der Augenkontakt und der Herzkontakt. Und last but not least spielt unsere eigene Bindungserfahrung eine große Rolle dabei, welche Art von Kontakt und Bindung wir zu unserem Kind haben. Haben wir selbst eine bindungsfähige Mutter gehabt, durch die wir lernen konnten, wie sich eine tiefe Bindung anfühlt und wie wir sie stärken? Oder war bereits die Bindung zu unserer eigenen Mutter schwierig? Sollte zweiteres der Fall sein, gibt es auch hierfür Hilfe durch Heilpraktiker, Heiler, Psychologen usw., um alte Themen aufzulösen.

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Mutter werden braucht Verantwortung

Mit Beginn unserer Schwangerschaft tragen wir die volle Verantwortung für ein Lebewesen, dass noch nicht selbst für sich sorgen kann. Die Fragen: Wie will ich als Mutter sein? Welche Werte möchte ich weitergeben?, sind ein wichtiger Teil, wenn wir Verantwortung für ein Kind übernehmen.

Viele Frauen schauen hierbei erst einmal auf ihre eigene Mutter. Was möchtest du übernehmen, was möchtest du unbedingt anders machen? Dann gucken sich viele noch Werte von Freunden ab. Vielleicht hat dir z.B. das Abendritual deiner Freundin mit ihren Kindern gut gefallen und du möchtest es übernehmen. Und so entsteht ein erstes Bild von dir als Mutter.

Einige Frauen, die Mutter werden, wollen sich beim Großziehen ihres Kindes auf ihr Bauchgefühl verlassen. Ja, das Bauchgefühl ist sicherlich teilweise auch in der Kindererziehung hilfreich, ABER: Viele Dinge, die wir bei unseren Kindern aus dem Bauch heraus entscheiden, kommen, weil wir sie so gelernt oder erlebt haben. Jede Gesellschaft hat bestimmte Werte, die in der Kindererziehung eine wichtige Rolle spielen. Diese Werte haben wir häufig in unserer eigenen Kindheit mitbekommmen. Zudem sehen wir diese auch dauernd bei anderen Eltern im Umgang mit ihrem Kind. Und so entwickelt sich im Laufe unseres Lebens eine Art Bild davon, wie Kinder begleitet bzw. erzogen werden. Dieses Bild spiegelt sich dann trügerischerweise in unserem Bauchgefühl wieder. Nun liegt es in unserer Verantwortung diese verinnerlichten Werte und damit unser Bauchgefühl zu überprüfen.

Sind diese Werte noch zeitgemäß? Passen diese zu meinen Werten und zu meiner Familie? Wie sehen aktuelle Erkenntnisse zum Thema Kindern aus z.B. in Bezug auf die Hirnentwicklung? Welche alternativen Wege gibt es noch? Welche Beweggründe haben Eltern bestimmte Wege einzuschlagen?

Ich finde es gehört zu einer verantwortungsvollen Begleitung eines Kindes absolut dazu, dass die Eltern gut informiert sind. Wir entscheiden hier für einen anderen Menschen. Es hängt zu einem sehr großen Teil von uns als Eltern ab, ob unser Kind ein starkes Immunsystem hat, mit Selbstvertauen durchs Leben geht oder selbst bindungsfähig wird. Es ist also essentiell, nicht einfach blind dem Mainstream, der besten Freundin oder den Ratschlägen Anderer zu folgen. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen und uns informieren. Und das, nach Möglichkeit, vielseitig bei Fachpersonen, Fachliteratur, in Forschungsergebnissen, bei Freunden usw.. Das Problem hier ist nämlich, dass wir an vielen Stellen nur einseitig informiert werden .

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch, für jede Familie ist etwas anderes wichtig. Was für dich und dein Kind passt, kann dir niemand sagen, aber du kannst dich informieren und somit Entscheidungen treffen, für die du die volle Verantwortung übernehmen kannst. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben von uns als Eltern.

Fast jede Mutter möchte einfach nur das Beste für ihr Kind. Das ist doch schonmal eine wunderbare Voraussetzung. Jetzt gib dir Zeit, sei im engen Kontakt zu dir selbst und deinem Kind, informiere dich und übernimm die Verantwortung für dieses kleine entzückende Wesen. Dann kann es eigentlich nur gut werden.

Von Herzen, Eure Merle